Statuen

Statuen

Schon in prähistorischen Zeiten haben die Menschen auf der ganzen Welt Abbildungen ihrer göttlichen Wesen und Kräfte in Form von Statuen dargestellt und verehrt.

Im Buddhismus werden Darstellungen und Figuren von Buddha und seinen Erscheinungen nicht angebetet. Durch die Aufstellung von Statuen wird Siddhartha Gautama als Lehrer verehrt. Darstellungen von ihm sollen der Meditiation dienen.

Im Hinduismus gehen die Gläubiger in den Tempel, um die Sicht Gottes durch eine Statue, in der die geistige Anwesenheit Gottes angenommen wird, zu erlangen. In vielen Wohnungen gläubiger Hindus steht ein Hausaltar mit der Statue einer Familiengottheit. Einmal am Tag entzündet das Familienoberhaut Weihrauch. Damit bittet er die Gottheit, herabzusteigen und die Menschen zu segnen. Die versammelten Familienmitglieder opfern Blumen, Wasser und Speisen. Anschließend werden die Gottheiten gefüttert, gewaschen und geschmückt. Denn eine der Grundregeln des Hinduismus besagt, dass der, der nimmt auch geben muss.

 

 

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